SPD: Ein Herz für Reiche

Warum die SPD keine Vermögenssteuer will

Pro 7 bringt es an den Tag: Spitzenkandidat und Basis sind gegen die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Parteinahme für Arbeiter und Arme sucht man vergeblich im Wahlprogramm der ehemaligen Sozialdemokraten.

SPD-Landesverbände gegen Vermögenssteuer im Wahlprogramm

https://www.prosieben.de/tv/newstime/politik/spd-landesverbaende-gegen-vermoegenssteuer-im-wahlprogramm-101972

23.06.2017 10:32 Uhr / dpa Martin Schulz will sie nicht im Wahlprogramm, genauso wie die Landesverbände.
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Die SPD-Linken können mit ihrer Forderung nach Wiedereinführung einer Vermögensteuer auf keine große Rückendeckung beim Bundesparteitag setzen. Mehrere SPD-Landesverbände stützen das Steuerkonzept von SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz und lehnen den Vorstoß von Parteilinken und Jusos ab, die Vermögensteuer ins aktuelle Wahlprogramm der SPD zu nehmen.
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Sachsen-Anhalts SPD-Chef Burkhard Lischka verwies darauf, dass die Rechtslage ausgesprochen kompliziert sei und einen hohen bürokratischen Aufwand mit sich bringen würde. Daher bleibe die Steuer im Grundprogramm, komme aber nicht im Wahlprogramm vor.

Ach so, Reichensteuer ist kompliziert, geht als nicht. Wofür kriegen die Sozen eigentlich Diäten? Dafür dass sie arbeiten oder dass sie die Welt kopliziert finden? Im Parteiprogramm gibt es sie noch, die Forderung nach einer Vermögenssteuer. In der Praxis heisst es jedoch "Jetzt auf keinen Fall, aber vielleicht später", Hört sich nach einem Trick an, damit der SPD nicht noch die letzten Anhänger sozialer Gerechtigkeit zur Linkspartei abwandern.

Ob Wähler und Wählerin das merken?

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