Sahra Wagenknecht auf dem Bundesparteitag er Linken 2017

Wir fordern eine Rückgabe enteigneten Geldes

„Wir sind überzeugt davon, dass nicht die Besteuerung von Riesenvermögen eine Enteignung ist, sondern dass es die Existenz von Riesenvermögen ist, die auf Enteignung beruht, weil nämlich niemand Milliardenvermögen erarbeiten kann, niemand ist dazu in der Lage. Deshalb sagen wir auch ganz klar, wenn wir eine Millionärsteuer fordern, dann ist das eine Rückgabe.“

„Mit einer solchen Millionärsteuer würde sich die Allgemeinheit das Geld, das sich alle gemeinsam erarbeitet haben, endlich von den privaten Konten, auf denen es sich jetzt stapelt, wieder zurückholen. Sinnvolle Dinge könnten wir damit machen, gute Bildung, gute Gesundheit und gute Pflege.

Das will DIE LINKE:

Wir fordern eine Rückgabe enteigneten Geldes, welches sich bei den Milliardären stapelt. Gerade deshalb kann es für uns nicht primär darum gehen, ob Regierung oder Opposition, sondern es geht darum, so stark zu werden, dass wir die anderen vor uns hertreiben können, denn dann kann man zur Not auch aus der Opposition heraus Politik verändern.

Und wenn die SPD noch einmal zur Besinnung kommt und auch die Grünen noch einmal zur Besinnung kommen – umso besser, aber für uns steht nicht die Frage, ob Regieren oder Opponieren, uns geht es darum, so stark zu werden, dass die anderen an uns nicht mehr vorbei kommen, und dann verändern wir die Politik in diesem Land. Wenn alle anderen immer Verlässlichkeit von uns verlangen, dann können wir nur sagen: Ja, wir sind verlässlich, weil wir auch nach der Wahl zu dem stehen, was wir vor der Wahl versprochen haben.

Wenn das die anderen auch so halten würden, die SPD, die FDP, die Grünen und die CDU/CSU, dann stünde es besser um die Demokratie in diesem Land.“

Quelle: http://www.dielinke-steglitz-zehlendorf.de/fileadmin/sz/2017/kehrseite_03-17-web.pdf Seite 9

Bild Sahra Wagenknecht: Sven Teschke, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 German

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